Freitag, 20. Januar 2012

Blutwurst mit Kartoffelpüree und Röstzwiebeln


Ich mag Apfelmus zu Kartoffeln, nämlich zu Bratkartoffeln, aber nicht zu Kartoffelpüree und deshalb heißt die Überschrift auch nicht Himmel und Erde sondern Blutwurst mit Kartoffelpüree und Röstzwiebeln.

Die Röstzwiebeln habe ich dem Kartoffelpüree beigemengt und deshalb sind sie nicht zu sehen.

Ich hatte noch selbst aufgefangenes Entenschmalz von der Weihnachtsente da und habe mir überlegt, ob Entenschmalzgeschmack zu Blutwurst schmecken könnte. Da das Entenschmalz sehr gut schmeckt, wagte ich den Versuch. Also habe ich 1 klein geschnittene Zwiebel in einem Topf mit etwas Entenschmalz angeröstet und mit dem Wasser für das Kartoffelpüree abgelöscht. Dann habe ich das Kartoffelpüree nach Anweisung auf der Packung zubereitet. Gesalzen habe ich es mit Trüffelsalz und noch ein kleines Flöckchen Butter dazugegeben. Etwas frisch gemahlener Pfeffer und eine Prise Chilipulver haben das Püree abgerundet.

Die Blutwurst habe ich in leicht siedenem Wasser für etwa 5 Minuten ziehen lassen. Übrigens war ich verblüfft, als ich die in Hamburg gekaufte Blutwurst aus der Pelle gequetscht habe. In Berlin ist Blutwurst aus der Pelle viel dunkler, und, wie ich nach dem Probieren auch schmecken konnte, reichaltiger gewürzt. Diese Blutwurst hier war mir viel zu rot, aber geschmeckt hat sie trotzdem.

Ich esse übrigens gerne Kartoffelpüree aus der Packung, allerdings nur die Pürees von namenlosen Herstellern. Die Markenpürees schmecken mir dagegen ganz und gar nicht, denn sie sind vorgewürzt und diese Gewürzmischungen finde ich ekelig. Nur weil ein Gemüse gerade Mode ist, möchte ich dessen Geschmack noch lange nicht im Püree haben. Was ich ins Püree reinmache, möchte ich selbst entscheiden. Außerdem haben die namenlosen Pürees größere Portionsgrößen.